NACH OBEN

Tagungen und Workshops


Tagung 2026: Traumasensible Theologie – Umgang mit Trauma


Jesus in visuellen Medien – Neutestamentliches Kolloquium (07.-09.05.2026)

Wie interpretieren audiovisuelle Medien die Geschichte von Jesus von Nazaret? 
Wie orientieren sich diese Darstellungen am neutestamentlichen Text? 
Wie wirken sie auf das moderne Publikum? 
Können aus neutestamentlicher Sicht Kriterien entwickelt werden?

Im neutestamentlichen Kolloquium (07.-09.05.2026) werden Darstellungen von Jesus in visuellen Medien von den Anfängen der Schwarz-Weiß-Filme bis hin zu Shorts analysiert. Wir freuen uns auf Beiträge von verschiedenen akademischen Gruppen. Zwischen den Beiträgen gibt es kleine Pausen, in denen man angeregt weiter diskutieren und sich dabei stärken kann.  

Besprochen werden folgende Darstellungen / Themen: 
Unterschiedliche Filme (Jesus von Montreal, Das 1. Evangelium - Matthäus, Der Mann der 1.000 Wunder, Der König der Könige etc.), Serien (The Chosen, The Simpsons etc.), Horrorfilme und Neues Testament, eine medienwissenschaftliche Einführung in die Analyse von Filmen, eine ableismuskritische Perspektive auf die Wunderheilungen Jesu und die Frage, wie generative KI Jesus interpretiert.

Die Teilnahme am Kolloquium ist auch per Zoom (Link) möglich.

Das Programm können Sie unter unterstehendem Link herunterladen.
Bei Fragen melden Sie sich gerne per Mail (ev-nt-jd@rub.de // neuestestament@rub.de). 


Tagung 2025: Traumasensible Theologie - Umgang mit Traumatisierungen


Workshop 2025: Die Bibel im Berufsleben?!



Liturgische Woche: 31.03.–04.04.2025


Tagung 2022: Schriftauslegung im Plural Interkulturelle und kontextuelle Bibelhermeneutiken im interdisziplinären Diskurs

Tagungsbericht





Die Tagung zu dem Thema „Schriftauslegung im Plural. Interkulturelle und kontextuelle Bibelhermeneutiken im interdisziplinären Diskurs“ am 14. und 15. Februar 2022 hat sich der Herausforderung gestellt, interkulturelle und kontextuelle Themen, Zugänge und Deutungsmachtaushandlungen der Bibel an der Schnittstelle der Bibelwissenschaften und der Interkulturellen Theologie zu beleuchten. Migration und Globalisierung haben auch die christliche Landschaft in Deutschland stark verändert. Diese Pluralität beeinflusst die Fragen und Perspektiven, die an eine Auslegung der Bibel gestellt werden. Die Tagung verfolgte darum das Ziel, einen Beitrag zur Aufarbeitung und Reflexion der interkulturellen Bibelhermeneutiken in ihrer Vielfalt zu leisten und neue Perspektiven auch für die kirchliche Praxis zu eruieren. Aufgrund der pandemischen Situation ist die Tagung digital durchgeführt worden. Sie erfreute sich einer breiten Partizipation von etwa 40 Teilnehmer:innen sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der kirchlichen Praxis. Diese Diversität bereicherte nicht nur die Diskussion, sondern erschien insbesondere für die Thematik besonders angemessen. Die Ergebnisse der Tagung werden im Herbst 2022 in einem Sammelband im Kohlhammer-Verlag erscheinen.



Schriftauslegung im Plural – Interkulturelle und kontextuelle Bibelhermeneutiken

Globalisierung, Migration und Digitalisierung beschleunigen den inter- und transkulturellen Austausch in allen Bereichen. Das hat auch Folgen für die Exegese und die biblische Hermeneutik. Welche Themen, Zugänge und Anliegen kommen dabei zum Vorschein? Welche Aushandlungsprozesse stehen jeweils auf der Agenda? Die Wahrnehmung interkultureller Bibelhermeneutiken und kontextueller exegetischer Ansätze ist gerade in westlichen Kontexten relativ begrenzt. Mit Beiträgen aus den Bibelwissenschaften und der Interkulturellen Theologie geht der vorliegende Band diesen Fragen nach und eröffnet neue, interdisziplinäre Perspektiven.



weiterlesen


Tagung 2020: Alter und Altern in der Bibel – Exegetische Perspektiven auf Altersdiskurse im Alten und Neuen Testament

 

Die Sozial- und Humanwissenschaften setzen sich seit Jahren intensiv mit den Fragen des Alters und des Alterns auseinander, ebenso wie die Psychologie und freilich die Medizin. Auch die Theologie – insbesondere die praktische Theologie – nimmt diese Entwicklung aktiv wahr und blickt bewusst auf die ethischen, religionspädagogischen, seelsorglichen und insbesondere diakonischen Herausforderungen und Probleme, die sich durch dieses Thema stellen und zukünftig noch stärker als bisher stellen werden. Nur wenig Aufmerksamkeit hat das Thema des Alter(n)s bisher aus exegetischer Perspektive erhalten. Ein kurzer Blick in die Texte des Alten und Neuen Testaments genügt jedoch, um zu entdecken, dass die Erfahrung und der Umgang mit dem Alter(n) sich tief in die biblischen Texte eingeschrieben hat. Seien es die Genealogien der Genesis, das Alter Methusalems, die Frage nach der Versorgung der Alten und Kranken in der Antike, das Verhältnis von Weisheit und Alter, die Darstellung des alternden Paulus in den Pastoralbriefen oder die Frage nach den Ältesten als Leiter der frühchristlichen Gemeinden, Diskurse um das Thema des Alter(n)s finden sich in zahlreichen biblischen Texten. Wir laden Sie herzlich ein, an unserer Tagung zum Thema Alter(n) in der Bibel am 06. und 07. Oktober 2020 an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum teilzunehmen. Die Tagung findet hybrid statt und wir freuen uns, Sie vor Ort in Bochum oder per Zoom begrüßen zu dürfen. Alle weiteren Informationen sowie das Tagungsprogramm können Sie dem Flyer anbei entnehmen.



Malte Cramer / Peter Wick (Hg.), Alter und Altern in der Bibel. Exegetische Perspektiven auf Altersdiskurse im Alten und Neuen Testament, Kohlhammer: Stuttgart 2021.

Alter und Altern geraten als Themen zunehmend in den Blick der Theologie. Dies ist nicht zuletzt bedingt durch die demographische Entwicklung in Gesellschaft und Kirche. Der vorliegende Band widmet sich dem Thema Alter aus exegetischer Perspektive. Anhand der Texte des Alten und Neuen Testaments werden unterschiedliche Facetten biblischer Altersdiskussionen beleuchtet: u. a. das Verhältnis von Alter und Jugend, Alter und Weisheit, die sozialgeschichtliche Stellung alter Menschen sowie die Ambivalenz von positiven Attributen des Alters wie Lebens- und Glaubenserfahrung gegenüber negativen wie Hilfsbedürftigkeit und dem herannahenden Lebensende.



weiterlesen




Qualifikationsarbeiten


Abgeschlossene Habilitationen

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den entsprechenden Titel.



Jan Heilmann, Lesen in Antike und frühem Christentum. Kulturgeschichtliche, philologische sowie kognitionswissenschaftliche Perspektiven und deren Bedeutung für die neutestamentliche Exegese (TANZ 66), Tübingen 2021.

Die Studie zeichnet ein überraschend neues Bild der griechisch-römischen Lesekultur. Sie untersucht anhand der Leseterminologie, wie Menschen in der Antike ihr eigenes „Lesen“ verstanden haben, und bezieht diese Ergebnisse auf die materiellen und sozialgeschichtlichen Zeugnisse über Leseverhalten und -bedingungen. Es werden verbreitete Annahmen widerlegt, z. B. über das grundsätzlich „laute“ Lesen, über die Verbreitung einer performativen Vorlesekultur oder über den Gottesdienst als Ort der Erstrezeption neutestamentlicher Schriften. Ein differenziertes Modell zur Beschreibung von Lesepraktiken eröffnet neue Wege für die (historische) Leseforschung auch in anderen Bereichen. Vor allem wird deutlich, dass sich die neutestamentlichen Schriften im Rahmen dieser Lesekultur verstehen lassen und z. T. für die individuell-direkte Lektüre konzipiert wurden. Damit werden auch elaborierte Lektürekonzepte plausibel, wie sie etwa das Markusevangelium voraussetzt.



weiterlesen

Jens-Christian Maschmeier, Reziproke Barmherzigkeit. Theologie und Ethik im Matthäusevangelium (BWANT 227), Stuttgart 2020.

Als theologischer und ethischer Leitterminus ist Barmherzigkeit bei Matthäus ein Beziehungsbegriff: Der Evangelist konzeptualisiert sie als unverdiente und ungeschuldete Zuwendung Gottes zum Menschen bzw. der Menschen untereinander, die auf Gegenseitigkeit zielt. Diese Gegenseitigkeit ist Ausdruck gelingender Beziehung und für gelingende Beziehungen konstitutiv; in einem solchen dynamischen Beziehungsgeschehen bilden die Freiwilligkeit der Zuwendung und die Notwendigkeit ihrer Erwiderung keinen Gegensatz. Barmherzigkeit spielt für Matthäus eine größere Rolle, als bisher angenommen. Er konzipiert sie als nichtkultische gottesdienstliche Handlung: Die Zuwendung und Hingabe an den Nächsten ist Hingabe an Gott. Die Verschränkung der Gottesbeziehung mit den zwischenmenschlichen Beziehungen erfolgt über die matthäische Rezeption von Hos 6,6.



weiterlesen


Abgeschlossene Dissertationen

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den entsprechenden Titel.



Malte Cramer, Paulus und die Schriften Israels. Methdologie – Analysen – Kontextualisierung (BWANT 239) Stuttgart 2023.

In den Paulusbriefen finden sich je nach Zählung mehrere Hundert Bezugnahmen auf die heiligen Schriften Israels. Er entwickelt seine Theologie und Evangeliumsverkündigung aus diesen Schriften und deutet auch seine eigene Biografie in ihren Kategorien. Will man Paulus, sein Leben und Wirken verstehen und angemessen bewerten, ist daher die Auseinandersetzung mit seinem Schriftgebrauch und seiner Schrifthermeneutik unerlässlich. Cramer untersucht die Methodik, d. h. die Formen und Verfahren der paulinischen Schriftrezeption. Hierzu entwickelt er eine detaillierte Methodologie zur Analyse intertextueller Referenzen und wendet diese exemplarisch an.

weiterlesen

Daniel Klinkmann, Die rituelle Welt des Lukas. Eine narrative Ritualanalyse des dritten Evangeliums (BWANT 236), Stuttgart 2022.

Das Lukasevangelium zeichnet seinen Jesus als Juden, der in, mit, durch oder auch gegen die Rituale seiner Kultur wirkt. Durch die Anwendung moderner Ritualtheorien wird ein besseres Verständnis des rituellen Wirkens Jesu im dritten Evangelium mit Ausblicken auf die Apostelgeschichte möglich. Es zeigt sich, dass die rituelle Grundierung, die das ganze Evangelium thematisch durchzieht, von großer Relevanz sowohl für dessen Verständnis als auch für die Erforschung der Ritualwelt des Frühchristentums ist. Das Lukasevangelium bietet relativ gestaltungsoffene Rituale, in auffälligem Gegensatz gerade zum rituellen Rigorismus der römischen Umwelt.



weiterlesen

Jens-Christian Maschmeier, Rechtfertigung bei Paulus. Eine Kritik alter und neuer Paulusperspektiven (BWANT 189), Stuttgart 2010.

Die Paulusforschung der letzten Jahrzehnte ist durch die Auseinandersetzung zwischen alter und neuer Paulusperspektive geprägt: Will Paulus mit seiner Rechtfertigungslehre jüdische Toragerechtigkeit und alten Bund ablösen (so die alte Perspektive), oder sucht er nur Wege, das Judentum den "Völkern" zu öffnen? Mit lutherischer Paulusexegese teilt Maschmeier die Annahme, dass die Vorstellung der Rechtfertigung das Zentrum paulinischer Theologie darstellt. Mit der New Perspective hingegen stimmt er darin überein, dass das zeitgenössische Judentum keine Religion legalistischer Werkgerechtigkeit war. Beide Einsichten widersprechen einander nicht, wenn die Definition von Rechtfertigung in einem wichtigen Punkt korrigiert wird: Paulus argumentiert heilsgeschichtlich und nicht anthropologisch. Die Geschichte zwischen Gott und Mensch ist nicht deterministisch festgelegt, sondern entfaltet sich in der Reziprozität göttlichen und menschlichen Handelns. Erst wenn das eschatologische Urteil über den Menschen als Sünder gefällt ist und Gott in Jesu Kreuzestod eine Möglichkeit eröffnet hat, diesem Urteil zu entrinnen, steht fest, dass Toraobservanz nicht mehr zur Rechtfertigung führen kann. Die Arbeit wurde mit dem Wilhelm-Hollenberg-Preis für herausragende wissenschafliche Arbeiten der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet.



Jan Heilmann, Wein und Blut. Das Ende der Eucharistie im Johannesevangelium und dessen Konsequenzen (BWANT 204), 2014.

Die Studie untersucht die Bedeutung von Wein und Blut im Johannesevangelium und deren relationales Verhältnis. Sie hinterfragt dabei die bisherigen Forschungspositionen. Neuere Ergebnisse der ritual- und sozialgeschichtlichen Forschung zur frühchristlichen Mahlpraxis verändern die Perspektive auf traditionell als "Abendmahlstexte" wahrgenommene Perikopen. Zugleich sind damit aber auch zentrale Fragen der Theologie des Johannesevangeliums mit im Blick. Auch hier bietet die Studie neue Impulse. Der Text des Johannesevangeliums war in seiner Rezeption ritualprägend und eben nicht umgekehrt durch ein angenommenes Eucharistieritual vorgeprägt. Die Metaphorik des Essens und Trinkens für die Annahme von Lehre, die bisher von der "eucharistischen" Diskussion verdeckt war, erlaubt einen neuen Blick auf die ritualgeschichtliche Entwicklung und Theologie des Abendmahls. Die Arbeit wurde mit dem Philipp-Matthäus-Hahn-Preis sowie dem Preis der Armin Schmitt Stiftung für biblische Textforschung für das Jahr 2015 ausgezeichnet.



weiterlesen

Stefan Burkhalter, Die johanneischen Abschiedsreden Jesu. Eine Auslegung von Joh 13–17 unter besonderer Berücksichtugungh der Textstruktur (JuC 20), Stuttgart 2014.

Abschied ist ein selbstverständliches Element und Thema menschlicher Existenz. Ist der vom Evangelisten Johannes beschriebene Abschied ebenfalls ein ganz und gar menschlicher Abschied? Wer ist dieser Sich-Verabschiedende überhaupt, von dem es heißt, er habe die Seinen bis ans Ende geliebt (13,1), und was bedeutet dies alles für die Zurückbleibenden? Die vorliegende Arbeit versucht diese und ähnliche Fragen auf der Basis einer synchronen Lektüre bzw. literarisch-rhetorischen Analyse des Textes von Joh 13-17 zu beantworten. Die eruierte chiastische und konzentrische Struktur von Joh 13-17 (mit dem Zentrum 15,1-17) wird sodann inhaltlich wie auch hinsichtlich der narrativen Leserlenkung des Evangeliums interpretiert und kommentiert.  Das "Annehmen" und "Bleiben" der Jünger in Jesus, was missionarischen Ertrag ermöglicht, wird so zur zentralen Aussage der Abschiedsreden.



weiterlesen

Nuhn, Bergpredigt und Kohelet

Burkert, Heiliger Geist im Neuen Testament



Weitere Meldungen


Malte Cramer wird mit dem Hermann-Leberecht-Strack Preis 2019 ausgezeichnet

Malte Cramer erhält Hermann-Leberecht-Strack Preis

Malte Cramer, derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments und Geschichte des Urchristentums, erhält den Hermann-Leberecht-Strack Preis 2019 für seine Magisterarbeit zum Thema „Die Methodik des paulinischen Schriftgebrauchs in Röm 4“. Die Arbeit wurde betreut von Prof. Dr. Peter Wick und befasst sich inhaltlich mit der Frage, wie der Apostel Paulus im vierten Kapitel des Römerbriefs die Heiligen Schriften Israels rezipiert und wie sich seine Handhabung der Rezeption zu Auslegungstechniken in der zeitgenössischen Schriftauslegung des antiken Frühjüdentums verhält. Anhand von Röm 4 wurde detailliert analysiert und exemplarisch aufgezeigt, welche Methoden und Techniken, welche Formen und Verfahren Paulus in seinem Schriftgebrauch verwendet, welche Anwendungsmuster dort offengelegt und welche Verfahrensweisen erkennbar werden. Die Impulse der neueren Paulusforschung aufnehmend, wurde Paulus dabei konsequent in das Judentum seiner Zeit eingezeichnet. Ein Ausgangspunkt der Untersuchung ist somit die jüdische Identität und (Aus)Bildung des Paulus, welche die Grundlage seiner Schriftkenntnis und seiner -hermeneutik bildet; ein Zielpunkt die Kontextualisierung der paulinischen Schriftrezeption im Feld frühjüdischer Auslegungstechniken. Der Hermann-Leberecht-Strack Preis wird als Nachwuchsförderpreis von der Landeskirchlichen Stiftung für evangelische Theologie an ausgezeichnete Abschlussarbeiten vergeben, die – dem Werk von H. L. Strack entsprechend – Forschungsthemen auf dem Schnittfeld von Bibelwissenschaft und Judaistik behandeln.






Weitere Forschungsprojekte


Kommentar zum Jakobusbrief

Der Brief des Jakobus (ThKNT)

Der Jakobusbrief ist eine frühe Weisheitsschrift aus dem Jerusalemer judenchristlichen Kontext. Der Brief präsentiert sich formal als eine einfache Aneinanderreihung einzelner für die Lebensgestaltung relevanter Themen. Doch die vorliegende Exegese zeigt, durch welch sorgfältige Argumentationstechniken die verschiedenen Themen entfaltet werden und miteinander verbunden sind. Die Aufarbeitung der frühjüdischen Traditionen bringt die Toraobservanz und den Sinnreichtum dieses Briefes zum Vorschein. Die Beachtung des hellenistischen Kontextes macht den philosophischen Anspruch, der im Gewand des Schriftgelehrten vorgebracht wird, deutlich: Der Glaube an Gott und den Herrn Jesus Christus soll die Gläubigen befähigen, in einer zerrissenen Welt trotz aller Versuchungen weise zu leben, durch das richtige Hören, Reden und Handeln.



weiterlesen


Dynamics in the History of Religions (abgeschlossen)

Die Evangelisch-Theologische Fakultät beteiligt sich am Käte Hamburger Kolleg (Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung) „Dynamics in the History of Religions“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Der interdisziplinär ausgerichtete Forschungsverbund untersucht in vier aufeinander bezogenen Schwerpunkten die Entstehung, Verdichtung, großer religiöser Traditionsgeflechte im diachronen und synchronen Kulturkontakt und deren Ausbreitung, Institutionalisierung und Diversifizierung, die Entwicklung religiöser Grundbegriffe sowie die Dynamiken religiöser Traditionen im Zeitalter der Globalisierung. Als Vorstandsmitglied des Käte Hamburger Kollegs leitet Prof. Dr. Peter Wick (Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments) in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian Frevel von der Katholisch-Theologischen Fakultät das Themenfeld 1 „Konstitution“, in dem anhand exemplarischer Studien die Verdichtung der großen religiösen Traditionsgeflechte untersucht wird. Als Teilprojekte werden am Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments zum einen der Kontakt des frühen Christentums als jüdische Bewegung mit den antiken Mysterienkulten und zum anderen Wechselwirkungen jüdischer, hellenistisch-römischer und christlicher Ethiken in der antiken Gesellschaft erforscht.



weiterlesen


Malte Cramer/Peter Wick: Alter und Altern in der Bibel



weiterlesen

Peter Wick/Daniel Klinkmann: Bibelkunde des Neuen Testaments.



weiterlesen

Peter Wick/Malte Cramer: Allein die Schrift? Neue Perspektiven auf eine Hermeneutik für Kirche und Gesellschaft.



weiterlesen

Peter Wick: Jona. Ein Freundschaftsdrama zwischen Gott und seinem Propheten zugunsten der Menschen.



weiterlesen

Peter Wick und Volker Rabens (Hgg.): Religions and Trade.



weiterlesen

Egger/Wick - Methodenlehre zum Neuen Testament.



weiterlesen

Stegemann - Der Römerbrief: Brennpunkte der Rezeption, Aufsätze. Ausgewählt und herausgegeben von Christina Tuor und Peter Wick.



weiterlesen

Wick/Zehnder: Das Partherreich und seine Religion.



weiterlesen