Veröffentlichungen

Peter Wick/Daniel Klinkmann: Bibelkunde des Neuen Testaments.

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Peter Wick/Malte Cramer: Allein die Schrift? Neue Perspektiven auf eine Hermeneutik für Kirche und Gesellschaft.

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Peter Wick: Jona. Ein Freundschaftsdrama zwischen Gott und seinem Propheten zugunsten der Menschen.

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Peter Wick und Volker Rabens (Hgg.): Religions and Trade.

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Egger/Wick - Methodenlehre zum Neuen Testament.

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Stegemann - Der Römerbrief: Brennpunkte der Rezeption, Aufsätze. Ausgewählt und herausgegeben von Christina Tuor und Peter Wick.

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Wick/Zehnder: Das Partherreich und seine Religion.

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Projekte, Publikationen, Qualifikationsarbeiten

Das Neue Testament und die Mysterien

Das Neue Testament und das frühe Christentum interagiert mit den Mysterien auf eine sehr unterschiedliche Weise. Viele Schriften bleiben im Rahmen dessen, was auch im Judentum rezipiert worden ist, andere gehen aber deutlich darüber hinaus, so dass Mysterienelemente zur Formulierung und Weiterentwicklung theologischer Inhalte dienen. In diesem Forschungsprojekt wird untersucht, wie das frühe Christentum interkulturell mit seiner religiösen Umwelt in Inklusions- und Abgrenzungsprozessen steht.

Zu diesem Forschungsprojekt gehört auch die „Geheimnis/Secrecy-Forschung“ und die Erforschung der Rezeption von Mysterien (Motive, Inhalte, Bildende Kunst) im christlichen Kontext.

Die Monographie erscheint 2023 bei Brill.

Kommentierung des Jakobusbriefs

Ziel: Ein Kommentar zum Jakobusbrief, der den jüdischen Kontext, die Verbindungen zum Matthäus- und Lukasevangelium und zum Römerbrief, den inneren Argumentationszusammenhang (u. a. Hamartologie und Bußtheologie), die praktische Lebensorientierung und die genderrelevanten Formulierungen besonders herausarbeitet.

Der Kommentar wird im ThKNT (Theologischer Kommentar zum Neuen Testament) erscheinen.

Hermeneutik und Interpretation der Schrift

Forschungsschwerpunkt ist Hermeneutik und Interpretation der Bibel und deren Transfer und Relevanz in moderne ethische Debatten.

Letzte Publikationen: Wick, P., Schriftgelehrsamkeit und Toraethik. Die Bergpredigt im Kontext des Matthäusevangeliums, Stuttgart 2021 (Gesammelte Aufsätze)
Peter Wick und Malte Cramer (Hrsg.), Allein die Schrift? Neue Perspektiven auf eine Hermeneutik für Kirche und Gesellschaft, Stuttgart 2019 (mit vier Aufsätzen, 10 Thesen und einer Response von Peter Wick).
Teilprojekt Dr. Malte Cramer: Paulus und die Schriften Israels. Methodologie – Analysen – Kontextualisierung, erscheint 2023 in BWANT, Kohlhammer Verlag, Stuttgart.
Teilprojekt Dr. Daniel Klinkmann: Die jüdischen Paulusrezeption in der Moderne, Vorbereitung!
Teilprojekt Dr. Malte Cramer und Alena Höfer in Zusammenarbeit mit der Professur für interkulturelle Theologie und Körperlichkeit: Tagung „Interkulturelle Bibelhermeneutik“ (Febr. 2022); gefördert durch „Projekt Forschendes Lernen, RUB“, die Kirchen EKvW und EKiR und Gesellschaft der Freunde der RUB. Tagungsband erscheint Ende 2022.

Malte Cramer wird mit dem Hermann-Leberecht-Strack Preis 2019 ausgezeichnet

Malte Cramer, derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments und Geschichte des Urchristentums, erhält den Hermann-Leberecht-Strack Preis 2019 für seine Magisterarbeit zum Thema „Die Methodik des paulinischen Schriftgebrauchs in Röm 4“.

Die Arbeit wurde betreut von Prof. Dr. Peter Wick und befasst sich inhaltlich mit der Frage, wie der Apostel Paulus im vierten Kapitel des Römerbriefs die Heiligen Schriften Israels rezipiert und wie sich seine Handhabung der Rezeption zu Auslegungstechniken in der zeitgenössischen Schriftauslegung des antiken Frühjüdentums verhält. Anhand von Röm 4 wurde detailliert analysiert und exemplarisch aufgezeigt, welche Methoden und Techniken, welche Formen und Verfahren Paulus in seinem Schriftgebrauch verwendet, welche Anwendungsmuster dort offengelegt und welche Verfahrensweisen erkennbar werden. Die Impulse der neueren Paulusforschung aufnehmend, wurde Paulus dabei konsequent in das Judentum seiner Zeit eingezeichnet. Ein Ausgangspunkt der Untersuchung ist somit die jüdische Identität und (Aus)Bildung des Paulus, welche die Grundlage seiner Schriftkenntnis und seiner -hermeneutik bildet; ein Zielpunkt die Kontextualisierung der paulinischen Schriftrezeption im Feld frühjüdischer Auslegungstechniken.

Der Hermann-Leberecht-Strack Preis wird als Nachwuchsförderpreis von der Landeskirchlichen Stiftung für evangelische Theologie an ausgezeichnete Abschlussarbeiten vergeben, die – dem Werk von H. L. Strack entsprechend – Forschungsthemen auf dem Schnittfeld von Bibelwissenschaft und Judaistik behandeln.


Rituale und narrative Ritualforschung im Neuen Testament

Der häufiger anzutreffende rein historische Blick auf Rituale in den Texten des NT versperrt die Sicht auf die narrative Gestaltung von Ritualen. Dies gilt insbesondere für die Texte der Evangelien und der Apostelgeschichte. Durch moderne ritualtheoretische Forschung soll ein neuer Blick auf Jesus und die ersten Jünger in den frühesten narrativen Texten der Christenheit geworfen werden. Dabei kann z.B. im luk. Doppelwerk das Wirken Jesu als Ritualdesigner und die Darstellung durch Lukas als Ritualmacher betont werden.

Tagung unter Leitung von Dr. Malte Cramer und Dr. Daniel Klinkmann: Agency – Design – Performanz. Rituale im Neuen Testament und in seiner Umwelt im Horizont gegenwärtiger Ritualforschung (gefördert durch die Gesellschaft der Freunde der RUB und die Kirche), 28–29. September 2022 (Bochum), Tagungsband 2023.
Teilprojekt Dr. Daniel Klinkmann: Die rituelle Welt des Lukas. Eine narrative Ritualanalyse des dritten Evangeliums (BWANT 236), Stuttgart (erscheint Herbst 2022).

Jüdisch-christlicher Dialog und Neues Testament, 01.06.2022


Programmflyer   (145.7 kB)

NT-Kolloquium: Thanatologie, 23./24.06.2022


Programmflyer   (112.0 kB)

Projekt „Interkulturelle Bibelhermeneutik“

Mit dem Projekt „Interkulturelle Bibelhermeneutik“ verbinden Alena Höfer und Malte Cramer zwei theologische Fächer und sensibilisieren Studierende für unterschiedliche Auslegungen von Bibeltexten.

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Tagung: Alter(n) in der Bibel, 06.-07.10.2022 (vorläufig abgeschlossen)

Die Sozial- und Humanwissenschaften setzen sich seit Jahren intensiv mit den Fragen des Alters und des Alterns auseinander, ebenso wie die Psychologie und freilich die Medizin. Auch die Theologie – insbesondere die praktische Theologie – nimmt diese Entwicklung aktiv wahr und blickt bewusst auf die ethischen, religionspädagogischen, seelsorglichen und insbesondere diakonischen Herausforderungen und Probleme, die sich durch dieses Thema stellen und zukünftig noch stärker als bisher stellen werden.

Nur wenig Aufmerksamkeit hat das Thema des Alter(n)s bisher aus exegetischer Perspektive erhalten. Ein kurzer Blick in die Texte des Alten und Neuen Testaments genügt jedoch, um zu entdecken, dass die Erfahrung und der Umgang mit dem Alter(n) sich tief in die biblischen Texte eingeschrieben hat. Seien es die Genealogien der Genesis, das Alter Methusalems, die Frage nach der Versorgung der Alten und Kranken in der Antike, das Verhältnis von Weisheit und Alter, die Darstellung des alternden Paulus in den Pastoralbriefen oder die Frage nach den Ältesten als Leiter der frühchristlichen Gemeinden, Diskurse um das Thema des Alter(n)s finden sich in zahlreichen biblischen Texten.

Wir laden Sie herzlich ein, an unserer Tagung zum Thema Alter(n) in der Bibel am 06. und 07. Oktober 2020 an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum teilzunehmen. Die Tagung findet hybrid statt und wir freuen uns, Sie vor Ort in Bochum oder per Zoom begrüßen zu dürfen.

Alle weiteren Informationen sowie das Tagungsprogramm können Sie dem Flyer anbei entnehmen.


Dynamics in the History of Religions (abgeschlossen)

Die Evangelisch-Theologische Fakultät beteiligt sich am Käte Hamburger Kolleg (Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung) „Dynamics in the History of Religions“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Der interdisziplinär ausgerichtete Forschungsverbund untersucht in vier aufeinander bezogenen Schwerpunkten die Entstehung, Verdichtung, großer religiöser Traditionsgeflechte im diachronen und synchronen Kulturkontakt und deren Ausbreitung, Institutionalisierung und Diversifizierung, die Entwicklung religiöser Grundbegriffe sowie die Dynamiken religiöser Traditionen im Zeitalter der Globalisierung. Als Vorstandsmitglied des Käte Hamburger Kollegs leitet Prof. Dr. Peter Wick (Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments) in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian Frevel von der Katholisch-Theologischen Fakultät das Themenfeld 1 „Konstitution“, in dem anhand exemplarischer Studien die Verdichtung der großen religiösen Traditionsgeflechte untersucht wird. Als Teilprojekte werden am Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments zum einen der Kontakt des frühen Christentums als jüdische Bewegung mit den antiken Mysterienkulten und zum anderen Wechselwirkungen jüdischer, hellenistisch-römischer und christlicher Ethiken in der antiken Gesellschaft erforscht.


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